Programme:

Programme in oberschwäbischer Mundart:

Sapperlott: Die Gedichte und Geschichten von Marlies Grötzinger haben es in sich: Mal kommen sie kabarettistisch, mal lyrisch, auf jeden Fall pfiffig und ohne eine Spur von biederer Betulichkeit daher. Mit beachtlicher Vortragskunst begeistert die Autorin ihre Zuhörer von Berlin bis an den Bodensee.

Sapperlott nomol! Au em Muschterländle lauft it ällaweil älles so, wie a Oberschwäbin moint, dass es sei sott. Drom moint se, se dürf aufmandela - was auf hochdeutsch so viel heißt wie sich auflehnen und protestieren. Marlies Grötzinger nimmt manches auf ihre kabarettistische Schippe und „beweist, dass schwäbisches Dichten und Trachten, zumal satirisches, kein Männerprivileg ist”, so Dr. Thomas Vogel, der ehemalige Leiter der Kulturredaktion beim Südwestfunk Tübingen.

D‘Schwoba, ihre Mödela ond Mucka: Von den Schwaben, ihrem Dialekt und ihren Eigenheiten erzählt Marlies Grötzinger augenzwinkernd: Wann schwätzen Schwaben heute noch schwäbisch? Sind Schwäbisch-Schwätzer einfältiger als Schnell-Schwätzer? Ist die Sage von den Sieben Schwaben der Grund, dass die Schwaben heute noch als zwar liebenswerte, aber geistig minderbemittelte „Bachele” angesehen werden, die nicht viel mehr als Faxen, Kehrwoch und Spätzle im Kopf haben? Die bekennende Oberschwäbin hält dagegen und gibt auch heitere Geschichten zum Besten.

Scheene Bescherong: Schwäbisches zum Advent. Mit Gedichten und Geschichten stimmt Marlies Grötzinger auf Weihnachten ein. Ob stimmungsvoll, lyrisch-poetisch oder humorvoll-satirisch: Der Wunsch des Veranstalters bestimmt den Schwerpunkt des unterhaltsamen Programms.

Hoigarta und hostuba: Wenn Marlies Grötzinger Schwäbisches zum Besten gibt, „loset” alle gerne zu und es bleibt auch Zeit zum „mitnand schwätza ond lacha”. Richtig „hoimelig” wird eine „Hostub”, wenn auch „mitnand gsonga” wird.

Integrationskurs: Schwäbisch für Zugezogene. Diese Verständigungshilfe für Neubürger ist vor allem bei Kommunen, Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung beliebt.

Mundart in der Schule: Schulen können zwei Schulstunden auf Schwäbisch über den Arbeitskreis „Mundart in der Schule” kostenlos buchen. Zur Homepage kommen Sie hier.

Autorenlesung aus dem Roman „Seenot”: Es mutet makaber an, ist aber im Juni 2011 so passiert: Elf Menschen, allesamt Bestatter von Beruf und täglich mit dem Thema Tod konfrontiert, blicken urplötzlich dem eigenen Tod ins Auge und zwar kollektiv, weil ihre gecharterte Motoryacht mitten auf dem Schwäbischen Meer kentert. Was als fröhlicher Bootsausflug gedacht war, hätte zum schwärzesten Tag in der Geschichte des Wassersports am Bodensee werden können. Marlies Grötzinger ließ sich von diesem skurrilen Vorfall zu ihrem ersten Roman inspirieren. Wie im Buch, versteht sie es auch bei Lesungen ihre Zuhörer zu fesseln.



Die Programme können kombiniert und flexibel gestaltet werden.

Bei Interesse:

E-Mail: marlies.groetzinger@googlemail.com
Telefon: 07392 10236 oder 07392 9151595

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