Programme:

Autorenlesungen aus den Bodensee-Romanen
Seerausch, Seebeben, Seenot

„Seerausch”:Inzwischen hat Isabel BÖhmer den Bodensee und seine Bewohner kennen gelernt. Nach dem schweren Bootsunglück kämpfen sich Isabel und Carl mühsam ins Leben zurück. Dann explodiert unter mysteriösen Umständen ein Segelboot und versinkt mitsamt der Ehefrau des Eigners mitten im Bodensee. Ist es ein Unfall oder das perfekte Verbrechen? Doch damit nicht genug, auch das Privatleben hält einige Turbulenzen für Isabel bereit.

„Seebeben”: Endlich Dienst am Bodensee. Für Isabel Böhmer erfüllt sich ein Traum. Voller Vorfreude startet die Wasserschutzpolizistin ihren neuen Lebensabschnitt. Von der ersten Begegnung an verfällt sie dem Charme ihres Chefs, Polizeidirektor Carl Dangelmann, und plötzlich steht Isabel zwischen zwei Männern. Schließlich ist da noch ihr Freund Thomas von Harnsfeld, der vorerst in Tübingen geblieben ist. Als einer von beiden bei einem Unfall spurlos verschwindet, wird ihre Situation nicht einfacher...

„Seenot”: Es mutet makaber an, ist aber im Juni 2011 so passiert: Elf Menschen, allesamt Bestatter von Beruf und täglich mit dem Thema Tod konfrontiert, blicken urplötzlich dem eigenen Tod ins Auge und zwar kollektiv, weil ihre gecharterte Motoryacht mitten auf dem Schwäbischen Meer kentert. Was als fröhlicher Bootsausflug gedacht war, hätte zum schwärzesten Tag in der Geschichte des Wassersports am Bodensee werden können. Marlies Grötzinger ließ sich von diesem skurrilen Vorfall zu ihrem ersten Roman inspirieren. Wie im Buch, versteht sie es auch bei Lesungen ihre Zuhörer zu fesseln.

Autorenlesungen schwäbische Mundart

Sapperlott: Die Gedichte und Geschichten von Marlies Grötzinger haben es in sich: Mal kommen sie kabarettistisch, mal lyrisch, auf jeden Fall pfiffig und ohne eine Spur von biederer Betulichkeit daher. Mit beachtlicher Vortragskunst begeistert die Autorin ihre Zuhörer von Berlin bis an den Bodensee.

Sapperlott nomol! Au em Muschterländle lauft it ällaweil älles so, wie a Oberschwäbin moint, dass es sei sott. Drom moint se, se dürf aufmandela - was auf hochdeutsch so viel heißt wie sich auflehnen und protestieren. Marlies Grötzinger nimmt manches auf ihre kabarettistische Schippe und „beweist, dass schwäbisches Dichten und Trachten, zumal satirisches, kein Männerprivileg ist”, so Dr. Thomas Vogel, der ehemalige Leiter der Kulturredaktion beim Südwestfunk Tübingen.

D‘Schwoba, ihre Mödela ond Mucka: Von den Schwaben, ihrem Dialekt und ihren Eigenheiten erzählt Marlies Grötzinger augenzwinkernd: Wann schwätzen Schwaben heute noch schwäbisch? Sind Schwäbisch-Schwätzer einfältiger als Schnell-Schwätzer? Ist die Sage von den Sieben Schwaben der Grund, dass die Schwaben heute noch als zwar liebenswerte, aber geistig minderbemittelte „Bachele” angesehen werden, die nicht viel mehr als Faxen, Kehrwoch und Spätzle im Kopf haben? Die bekennende Oberschwäbin hält dagegen und gibt auch heitere Geschichten zum Besten.

Scheene Bescherong: Schwäbisches zum Advent. Mit Gedichten und Geschichten stimmt Marlies Grötzinger auf Weihnachten ein. Ob stimmungsvoll, lyrisch-poetisch oder humorvoll-satirisch: Der Wunsch des Veranstalters bestimmt den Schwerpunkt des unterhaltsamen Programms.

Hoigarta und hostuba: Wenn Marlies Grötzinger Schwäbisches zum Besten gibt, „loset” alle gerne zu und es bleibt auch Zeit zum „mitnand schwätza ond lacha”. Richtig „hoimelig” wird eine „Hostub”, wenn auch „mitnand gsonga” wird.

Integrationskurs: Schwäbisch für Zugezogene. "Griaß de Gott. Dätsch du mir vom Markt a Greddle Breschtleng mitbrenga, i mecht nehmlich am Zeischtig a Gsälz macha. Ond wenn de’s verlupfscht, no a Gugga Grombiera.“ Wer es schafft, diesen Satz nachzusprechen und fehlerfrei ins Schriftdeutsche zu übertragen, der kann sich diesen Kurs sparen. Alle anderen lernen auf unterhaltsame Weise nicht nur schwäbische Erdbeermarmelade, Kartoffeln und weitere kulinarische Besonderheiten kennen, sondern auch Alltag und Eigenheiten der Schwaben, um sich im Schwäbischen so richtig heimisch (hoimelig) zu fühlen. Denn wie sagte der Nicht-Schwabe Karl Valentin: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde!

Mundart in der Schule: Schulen können zwei Schulstunden auf Schwäbisch über den Arbeitskreis „Mundart in der Schule” kostenlos buchen. Zur Homepage kommen Sie hier.


Die Programme können kombiniert und flexibel gestaltet werden.

Bei Interesse:

E-Mail: marlies.groetzinger@googlemail.com
Telefon: 07392 10236 oder 07392 9151595

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